Der KDFB führt mit der Aktion "Maria, schweige nicht!" das Anliegen der Initiative "Maria 2.0" fort und unterstreicht damit sein langjähriges Engagement für eine zukunftsfähige, geschwisterliche Kirche, in der Frauen und Männer gleichberechtigt sind und in gleicher Weise Verantwortung übernehmen. Dazu zählt auch die Frage nach Ämtern und Strukturen der Kirche.
München/Inzell, 23.07.2019 ‑ Es fing an wie bei vielen jungen Müttern, im Elternbeirat. Dann kamen Schritt für Schritt immer mehr und immer verantwortungsvollere Aufgaben dazu. Waltraud Deckelmann aus Inzell feiert am Donnerstag ihren 80. Geburtstag und blickt auf eine Ehrenamtskarriere zurück, die ihresgleichen suchen kann. Acht Jahre führte Deckelmann den Katholischen Deutschen Frauenbund Landesverband Bayern (KDFB). „Dabei hat sie ihre Führungsqualitäten bewiesen, vor allem durch herausragende Integrität, ihre Ruhe und freundliche Offenheit“, so die aktuelle KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller.
Im Einsatz für die Rechte anderer Frauen mutig und kreativ Grenzen überschreiten – das zeichnet die fünf Gewinnerinnen des diesjährigen Ellen-Ammann-Preises aus. Er wurde gestern, Montag, vom Katholischen Deutschen Frau-enbund Landesverband Bayern (KDFB) im Münchner Maximilianeum unter der Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin Ilse Aigner verliehen. Den ersten Preis erhielt die Schauspielerin Jutta Speidel für ihr Projekt „HORIZONT“.
München, 29.05.2019. - Bei einem Informationsgespräch mit dem Landesvorstand des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) im Bayerischen Landtag sehen Landtagspräsidentin Ilse Aigner und KDFB-Vorsitzende Emilia Müller Bewegung in der Debatte um Frauen in der katholischen Kirche. Eine zukunftsorientierte Kirche sollte die Chance zur Veränderung, für die die Bewegung Maria 2.0 steht, jetzt nutzen, betonen Aigner und Müller.
Köln, 23.05.2019 – Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich am kommenden Sonntag an den Wahlen zum Europäischen Parlament zu beteiligen
Bei Begegnungen zwischen Menschen sprühen die Funken der Emotionen so richtig, da kommt Bewegung in Beziehungen, in Pläne, in Vorhaben, in Aktionen. „Ohne Ehrenamt geht’s gar nicht und insbesondere nicht ohne den großen Pragmatismus von Frauen und ihre zupackende Art – da kommt die Bewegung in unserer Gesellschaft her“, so Emilia Müller, die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes Landesverband Bayern (KDFB)
Nur wer bewegt ist, kann andere bewegen!“ – Unter diesem Leitgedanken startet der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) am 8. März seine bundesweite Kampagne „bewegen!“. Die KDFB-Vizepräsidentin und Vorsitzende des bayerischen Landesverbandes, Emilia Müller, betont: „Der Frauenbund war immer im Takt der Zeit – seit über 100 Jahren. Wir starten die Kampagne am Weltfrauentag, denn seit seiner Gründung versteht sich der KDFB als Teil der Internationalen Frauenbewegung. Die weltweite Frauensolidarität prägt das Engagement der Frauenbund-Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche.“
Bereits vor 1918 setzte sich der KDFB, der 1903 aus der Frauenbewegung entstand, mit dem Frauenwahlrecht auseinander. Er betrieb eine gründliche staatsbürgerliche Bildungsarbeit und setzte sich zum Ziel, der sozialen Benachteiligung von Frauen entgegenzuwirken und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Der Verband rief seine Mitglieder auf, sich am 19. Januar 1919 an der Wahl zur Nationalversammlung zu beteiligen und sich auch selbst zur Wahl zu stellen. Zu den 37 gewählten Frauen gehörten die KDFB-Frauen Hedwig Dransfeld, Helene Weber, Christine Teusch, Agnes Neuhaus, Maria Schmitz und Marie Zettler.
„100 Jahre nach Einführung der Frauenwahlrechts bleiben frauenpolitische Forderungen weiter bestehen. Demokratie, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Veränderungen sind nur mit Beteiligung von Frauen möglich.
„Das ist ein Rückschritt für die Demokratie Bayerns: Der neue Landtag verfügt über so viele Abgeordnete und Fraktionen wie noch nie. Aber gleichzeitig sinkt der Frauenanteil auf unter 27 Prozent. Dieses Wahlergebnis ist desillusionierend“, so die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes Landesverband Bayern (KDFB) Emilia Müller. Gleichzeitig ist das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl für den KDFB Antrieb: „Die Errungenschaften bei der Gleichstellung von Frauen und Männern müssen vehement verteidigt werden. Demokratische Grundwerte sind auf allen Ebenen in Politik und Gesellschaft einzufordern.“